Jul 16

Pilgerfahrt in die Heimat von Nessie

32 Pilger unserer Pfarrei machten sich Ende Juni auf den Weg, um das Land der Highlands, Kilts und Dudelsäcke zu erkunden. Nach einem ruhigen Flug erwarteten uns Reiseleiterin Verena und Busfahrerin Liz in Glasgow, um uns in dieser Woche zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten Schottlands zu führen. Doch wie packt man jetzt eine Reise mit so vielen verschiedenen tollen Eindrücken in einem kurzen Bericht?

Da besuchten wir zum einen die beiden großen Städte Glasgow (gleich zu Beginn) und die Hauptstadt Edinburgh (am Ende) mit all ihren historischen Sehenswürdigkeiten und ihrem bunten Treiben in der Stadt. In Glasgow machten wir Stopps am Riverside Museum, am Kelvingrove Park und am George Square, wo wir uns schon gleich am ersten Tag mit Fish and Chips auf die kulinarischen Besonderheiten Schottlands einstimmten. Wir besichtigten noch die St. Mungo Cathedral, die dem Schutzpatron von Glasgow geweiht ist.Natürlich darf in einem Land, das von Königinnen und Königen geprägt ist, eine nicht fehlen. Und so begaben wir uns auf die Spuren Maria Stuarts. Wir besuchten ihren Geburtsort Linlithgow und Sterling Castle, wo sie mit nur sechs Tagen zur Königin von Schottland gekrönt wurde. Wir besichtigten das sagenumwobene Glamis Castle, in dem die Mutter von Elisabeth II, die ‚Queen Mum‘, aufwuchs und hörten so manche geheimnisvollen Geschichten, die sich in diesem Schloss zugetragen haben sollen.

Die pure Natur Schottlands durften wir im Carnigorms Nationalpark, dem Trossachs Nationalpark oder dem Clen Coe-Tal in den Highlands genießen und ganz besonders bei einer Wanderung um den Loch Eilean im Speytal mit einer Ruine auf einer Insel. Wir genossen jeden Blick über den See und die Stille und den Duft des Waldes.

Wenn man durch Schottland fährt, dann kommt man immer wieder an einem der zahlreichen Seen vorbei und natürlich durften wir auch auf unserer Pilgerfahrt den berühmtesten See dieses Landes nicht auslassen: Loch Ness. Auf einer Bootsfahrt ging es über den Loch Ness hin zum Urquhart Castle, einer um das 13 Jh. erbauten Burgruine, von wo wir einen wunderbaren Ausblick auf den See hatten und Ausschau hielten nach dem berühmten Seeungeheuer ‚Nessie‘. Ob wir’s gesehen haben? Wer weiß!

Der Caledonian Canal verbindet die Ost- und Westküste Schottlands und verläuft von Inverness über verschiedene Seen zum Firth of Lorn (Atlantischer Ozean). Um die Höhenunterschiede der einzelnen Lochs auszugleichen, bedarf es neunundzwanzig Schleusen. Und so schauten wir in Fort Augustus und in Fort Wiliam noch solche mehrstufigen Schleusen an. Fort William ist auch der Startbahnhof des Jacobite Steam Train, dem Harry Potter-Zug. Wir haben ihn nur knapp verpasst.

Auf unserem Weg nach Edinburgh genossen wir noch den Blick auf die Forth Bridge, eine zweigleisige Eisenbahnbrücke. Als rotes Wahrzeichen spannt sich sie über den Firth of Forth, einem Meeresarm an der Ostküste von Schottland. Als wir in Edinburgh ankamen strömten elegante gekleidete Frauen mit ihren oft in Kilts gekleideten Begleitern durch die Straßen. Es war Holyrood Week. Das heißt, die Queen verbringt eine Woche in Schottland und soeben war die Gartenparty der Queen zu Ende.

In Edinburgh darf natürlich ein Besuch des Castles nicht fehlen und auch einen Besuch in der St. Giles‘ Cathedral machten wir gemeinsam, bevor jeder auf eigenen Faust ein Stück Edinburgh erkunden konnte. Unsere letzte Hl. Messe feierten wir dann in St. Patricks, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.

Wir durften auf unserer Pilgerfahrt einen kleinen Teil Schottlands kennen lernen: die Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und ihrem bunten Treiben, die Highlands, die Seen und Täler, Naturparks und Castles, die Schafe und Rinder. Wir feierten Hl. Messen in Kirchen, auf einer Wiese neben den Badegästen, hielten kleine Andachten im Wald oder auf alten Friedhöfen. Wir erfuhren das ein oder andere über die Geschichte und Kultur des Landes, besichtigen selbstverständlich noch eine Whisky-Destillerie und genossen auch kulinarisch die eine oder andere Spezialität Schottlands.

Es gäb noch sehr viel mehr über unsere Reise zu erzählen, von unserer Gemeinschaft, unserem tragenden Miteinander und unserer Lebensfreude. Doch das hier muss erst mal genügen. Wer dabei war erzählt gern mehr davon. Und so bleibt uns noch ein großes DANKE an unseren Pfarrer Anton zu sagen, dass er uns wieder eine wunderschöne Pilgerfahrt ermöglicht hat.

Moni Glombitza

Jun 27

Veränderungen in St. Ulrich

Informationsabend zur Pfarreiengemeinschaft

Am Dienstag, 17. Juli 2018, findet um 20 Uhr im Pfarrheim St. Ulrich in Amendingen ein Informationsabend zur aktuellen Situation der Zusammenführung „Pfarreiengemeinschaft (PG) Memmingen und Pfarrei St. Ulrich“ statt.

Wie bereits bekannt ist, gehört die Pfarrei St. Ulrich ab 1. September 2018 zu der bestehenden PG Memmingen. Damit entsteht eine der größten Pfarreiengemeinschaften der Diözese Augsburg.

Dekan Ludwig Waldmüller, Pfarrer Anton Latawiec, Gemeindeentwickler Thomas Stark und der Pfarrgemeinderat St. Ulrich werden zum aktuellen Stand informieren und Auskünfte über die künftige Situation geben sowie Fragen der anwesenden Zuhörer beantworten.

Alle interessierten Pfarrangehörige und Gäste sind hierzu herzlich eingeladen.

Verabschiedung von Pfarrer Anton Latawiec

Die Pfarrgemeinde St. Ulrich möchte sich mit einem Gottesdienst von Pfarrer Anton Latawiec (Pater Anton) verabschieden und ihm damit auch ihren Dank aussprechen für 9 engagierte und fürsorgliche Amtsjahre in unserer Pfarrei.

Der Abschiedsgottesdienst findet am Sonntag, 22. Juli 2018, 17 Uhr, in der Pfarrkirche St. Ulrich in Amendingen statt. Alle Pfarrangehörige und Gäste der Pfarrei sind hierzu sehr herzlich eingeladen.

Ein Stehempfang im Pfarrgarten, bei schlechtem Wetter im Pfarrheim, schließt sich an den Gottesdienst an und bietet die Möglichkeit für persönliche Dank- und Abschiedsworte.

 

Jun 25

Johannisfeuer im Pfarrgarten

Am Johannestag lud der Frauentreff zu einer Feier in den Pfarrgarten ein. Begonnen wurde mit einem Gottesdienst, der ganz unter dem Thema Feuer und Licht stand. Und natürlich wurde auch an Johannes den Täufer gedacht, dem dieser Gedenktag gewidmet ist. „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen“, sagte Johannes einmal über Jesus. Und so sollte es auch in unserem Glauben sein: Jesus soll wachsen in uns. Auf ihn sollen wir unser Leben ausrichten, ihm sollen wir immer mehr Raum im Leben geben. Und Vieles in uns muss abnehmen, damit Gott mehr Platz bekommt. Gestaltet wurde der Gottesdienst vom Frauentreff und dem Chor Confessio.

Anschließend waren alle zu einem ungezwungenen, gemütlichen Hock eingeladen und wurden vom Frauentreff  gut mit Wein, Bier, Limo, Würstle und Stockbrot versorgt. So konnte man sich einmal einen WM-freien Abend bei dem ein oder anderen Ratsch am Feuer gönnen und unsere St.-Ulrich-Gemeinschaft wieder einmal mehr lebendig werden lassen.

DANKE, dass Sie da waren.

(M. Glombitza / Bild: G. Glombitza)

 

Jun 03

Fronleichnam in Amendingen

„Fronleichnam“, stammt aus dem Mittelhochdeutschen  und setzt sich aus  „vron“ (Herr) und „licham“ (lebendiger Leib) zusammen. 

Die Kirche erinnert sich an diesem Tag an die Einsetzung des sogenannten Altarsakramentes. In der Eucharistie feiern die Katholiken die leibliche Gegenwart Jesu in Form von Brot und Wein.

Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Gläubigen unserer Pfarrei nach dem Festgottesdienst durch die Straßen Amendingens. Wieder einmal waren es vier wunderschöne Altäre, die den Ideenreichtum und die Lebendigkeit unser Pfarrei widerspiegeln. Danke  allen Helfern, wo auch immer sie aktiv waren. Nur so kann diese Tradition bestehen.