Sep 10

Seit 1. September gehören wir zur Pfarreiengemeinschaft Memmingen

Seit 1. September 2018 gehört die Pfarrei St. Ulrich zur Pfarreiengemeinschaft Memmingen. Diese Webside wird deshalb nicht weiter aktualisiert.

Alle Informationen, Termine und das Kirchenblatt finden Sie auf der Seite der Pfarreiengemeinschaft Memmingen.

Die Öffnungszeiten des zentralen Pfarrbüros im Josef-Schmid-Weg 2 sind:

Montag, Dienstag, Mittwoch: 9:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 16:30 Uhr;

Donnerstag: 9:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr

Freitag: 9:00 – 12:30 Uhr

Das Nebenbüro in Amendingen (Pfarrhofstraße 1) ist an folgenden Tagen geöffnet:

Dienstag: 9:00 – 12:00 Uhr

Freitag 14:0 – 17:00 Uhr

Das Zentrale Pfarrbüro ist unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Telefon: 08331 92671-0

Fax: 08331 92671-19

Email: pg.memmingen@bistum-augsburg.de

Web: www.memmingen-katholisch.de

Anschrift: Josef-Schmid-Weg 2, 87700 Memmingen

Aug 04

Neue Kommunionhelfer für die Pfarrei

Liebe Pfarreiangehörige, 

in unserer Pfarrei wurden neue Kommunionhelfer eingeführt: 

  • Barbara Hugel – Steinheim
  • Christian Karrer – Amendingen
  • Luise Moser – Steinheim
  • Anni Schnauder – Trunkelsberg
  • Gabriele Westner – Amendingen 

Vielen Dank für ihre Bereitschaft und wir wünschen ihnen alles Gute für ihren Dienst und Gottes Segen.

Jul 24

Pfarrer Anton geht, doch ein Stück von ihm bleibt!

Ein ganz einfacher und normaler Gottesdienst so kurz vor den Ferien, so kurz vor dem Urlaub sollte es sein. Und in diesem Gottesdienst sollte die Pfarrei St. Ulrich Abschied nehmen können von ihrem beliebten Seelsorger Pfarrer Anton Latawiec, der seinen Weg in Weißensberg bei Lindau weitergeht. Doch normal war es bei Weitem nicht. Die Pfarrkirche St. Ulrich platzte aus allen Nähten und viele mussten den Gottesdienst stehend oder vor der Kirche mit verfolgen. Normal war auch nicht der ‚vollgestopfte‘ Altarraum, denn 60 aktive und ehemalige Ministranten ließen es sich nehmen, an diesem Tag dabei zu sein und auch die vier Chöre der Pfarrei gestalteten die Hl. Messe musikalisch mit. Also auch nicht ‚normal‘. Neben unserem Pfarrer Anton zelebrierten unser zukünftiger Pfarrer Dekan Ludwig Waldmüller und Pater Xaver Berchthold mit Verstärkung der Diakone Oliver Föhr und Roland Pressl die Hl. Messe mit.
Der Gottesdienst stand, wie schon länger geplant, unter dem Thema „Aus-Zeiten“. Und ja, dieser Gottesdienst dauerte heut doch etwas länger und war mal eine etwas andere ‚Aus-Zeit‘ an einem Sonntag. Auszeit miteinander und füreinander. Und in seiner Predigt nahm unser Pfarrer Anton diese Auszeiten in den Blick. Gerade im Urlaub verplanen wir oft diese Zeit, um ja nicht das eine oder andere in dieser Zeit zu verpassen. Auszeiten zu nehmen heißt aber auch den Moment genießen, so wie er gerade ist und vielleicht die nächste Sehenswürdigkeit doch mal ausfallen zu lassen. Und hier fasste sich unser Anton auch an die eigene Nase. Und wir Amendinger wissen, wovon er redet ;-). Weniger ist oft mehr! Als Danklied gab es ein Lied vom Kinderchor, das unser Anton besonders gern mag und bei dem die ganze Pfarrgemeinde nochmal so richtig in Bewegung kam und mit Eifer dabei war: „Vom Anfang bis zum Ende…“
Normal war dieser Gottesdienst also nicht. Und einfach? Einfach auch nicht. Denn in all den Grußworten im Anschluss kam die besondere Verbundenheit aller zu unserem Anton zum Ausdruck. Er war nicht nur unser Pfarrer, er war auch ein Freund. Und wenn ein Freund geht, dann schmerzt es. Und Dekan Waldmüller zitierte in seinem Grußwort ein Gemeindemitglied: „So viel Mensch kann ein Pfarrer sein!?“ Das fasst doch alles zusammen. Grußworte und beste Wünsche kamen noch von Bürgermeisterin Frau Margareta Böckh für die Stadt Memmingen – der ebenfalls anwesende Oberbürgermeister Manfred Schilder ließ ihr heut den Vortritt – und von der evangelischen Gemeinde von Pfarrer Severin Brodersen und Pfarrer Dr. Martin Burkhardt. Die Kirchenverwaltung nahm mit Worten der Kirchenpflegerin Christine Jäger Abschied und wie es in Amendingen zur kleinen Tradition geworden ist, schloss ihr Grußwort mit einem Witz. Für die Pfarrgemeinde verabschiedete sich natürlich auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Auer-Marten, die mit ihrem engagierten PGR-Team, die Fäden in der Hand hatte und diesen Tag so wunderbar organisierte. Jeder Redner hatte natürlich ein kleines Geschenk für unseren Anton dabei. Die Abschlussworte hatte dann unser Pfarrer Anton selbst und auch bei ihm spürte man diesen Abschiedsschmerz und diese Wehmut. Auch er hat sich bei uns wohl gefühlt und in allen Bereichen von Anfang an Unterstützung und Zuwendung erfahren. St. Ulrich war ein Stück Heimat für ihn. Nein, einfach war der Gottesdienst auch nicht!
Im Anschluss gab es einen Stehempfang im Pfarrheim, bei dem die Feuerwehr drinnen und draußen im Zelt für die notwendigen „Löscharbeiten“ sorgte und wo kleine ‚Buffet-Oasen‘ von der Metzgerei Dauner und kleine Nachtisch-Kuchen der Bäckerei Bittner auf den Ansturm warteten. Und der war da! Denn auch im Pfarrheim gab es vor lauter Menschen kaum ein Durchkommen. Nein, normal war auch das nicht! Die Musikapelle Amendingen verabschiedete und bedankte sich bei unserm Pfarrer Anton noch mit ein paar Stückchen und alle Gäste konnten noch das Gespräch mit ihm suchen.
DANKE an alle, die diesen Abschiedsabend organisiert und mitgestaltet haben. Das ist St. Ulrich! Gemeinschaftlich miteinander und füreinander im Glauben unterwegs schauen wir vertrauensvoll in die Zukunft. Unserem Anton wünschen wir alles Liebe und Gute für seinen neuen Weg und vor allem Gottes reichen, schützenden Segen.

Anton geht, doch in jedem von uns bleibt ein Stück Anton im Herzen zurück!

Danke Anton!

 

(M O N I   Glombitza)
 (Bilder: Gerhard Glombitza)

Jul 16

Pilgerfahrt in die Heimat von Nessie

32 Pilger unserer Pfarrei machten sich Ende Juni auf den Weg, um das Land der Highlands, Kilts und Dudelsäcke zu erkunden. Nach einem ruhigen Flug erwarteten uns Reiseleiterin Verena und Busfahrerin Liz in Glasgow, um uns in dieser Woche zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten Schottlands zu führen. Doch wie packt man jetzt eine Reise mit so vielen verschiedenen tollen Eindrücken in einem kurzen Bericht?

Da besuchten wir zum einen die beiden großen Städte Glasgow (gleich zu Beginn) und die Hauptstadt Edinburgh (am Ende) mit all ihren historischen Sehenswürdigkeiten und ihrem bunten Treiben in der Stadt. In Glasgow machten wir Stopps am Riverside Museum, am Kelvingrove Park und am George Square, wo wir uns schon gleich am ersten Tag mit Fish and Chips auf die kulinarischen Besonderheiten Schottlands einstimmten. Wir besichtigten noch die St. Mungo Cathedral, die dem Schutzpatron von Glasgow geweiht ist.Natürlich darf in einem Land, das von Königinnen und Königen geprägt ist, eine nicht fehlen. Und so begaben wir uns auf die Spuren Maria Stuarts. Wir besuchten ihren Geburtsort Linlithgow und Sterling Castle, wo sie mit nur sechs Tagen zur Königin von Schottland gekrönt wurde. Wir besichtigten das sagenumwobene Glamis Castle, in dem die Mutter von Elisabeth II, die ‚Queen Mum‘, aufwuchs und hörten so manche geheimnisvollen Geschichten, die sich in diesem Schloss zugetragen haben sollen.

Die pure Natur Schottlands durften wir im Carnigorms Nationalpark, dem Trossachs Nationalpark oder dem Clen Coe-Tal in den Highlands genießen und ganz besonders bei einer Wanderung um den Loch Eilean im Speytal mit einer Ruine auf einer Insel. Wir genossen jeden Blick über den See und die Stille und den Duft des Waldes.

Wenn man durch Schottland fährt, dann kommt man immer wieder an einem der zahlreichen Seen vorbei und natürlich durften wir auch auf unserer Pilgerfahrt den berühmtesten See dieses Landes nicht auslassen: Loch Ness. Auf einer Bootsfahrt ging es über den Loch Ness hin zum Urquhart Castle, einer um das 13 Jh. erbauten Burgruine, von wo wir einen wunderbaren Ausblick auf den See hatten und Ausschau hielten nach dem berühmten Seeungeheuer ‚Nessie‘. Ob wir’s gesehen haben? Wer weiß!

Der Caledonian Canal verbindet die Ost- und Westküste Schottlands und verläuft von Inverness über verschiedene Seen zum Firth of Lorn (Atlantischer Ozean). Um die Höhenunterschiede der einzelnen Lochs auszugleichen, bedarf es neunundzwanzig Schleusen. Und so schauten wir in Fort Augustus und in Fort Wiliam noch solche mehrstufigen Schleusen an. Fort William ist auch der Startbahnhof des Jacobite Steam Train, dem Harry Potter-Zug. Wir haben ihn nur knapp verpasst.

Auf unserem Weg nach Edinburgh genossen wir noch den Blick auf die Forth Bridge, eine zweigleisige Eisenbahnbrücke. Als rotes Wahrzeichen spannt sich sie über den Firth of Forth, einem Meeresarm an der Ostküste von Schottland. Als wir in Edinburgh ankamen strömten elegante gekleidete Frauen mit ihren oft in Kilts gekleideten Begleitern durch die Straßen. Es war Holyrood Week. Das heißt, die Queen verbringt eine Woche in Schottland und soeben war die Gartenparty der Queen zu Ende.

In Edinburgh darf natürlich ein Besuch des Castles nicht fehlen und auch einen Besuch in der St. Giles‘ Cathedral machten wir gemeinsam, bevor jeder auf eigenen Faust ein Stück Edinburgh erkunden konnte. Unsere letzte Hl. Messe feierten wir dann in St. Patricks, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.

Wir durften auf unserer Pilgerfahrt einen kleinen Teil Schottlands kennen lernen: die Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und ihrem bunten Treiben, die Highlands, die Seen und Täler, Naturparks und Castles, die Schafe und Rinder. Wir feierten Hl. Messen in Kirchen, auf einer Wiese neben den Badegästen, hielten kleine Andachten im Wald oder auf alten Friedhöfen. Wir erfuhren das ein oder andere über die Geschichte und Kultur des Landes, besichtigen selbstverständlich noch eine Whisky-Destillerie und genossen auch kulinarisch die eine oder andere Spezialität Schottlands.

Es gäb noch sehr viel mehr über unsere Reise zu erzählen, von unserer Gemeinschaft, unserem tragenden Miteinander und unserer Lebensfreude. Doch das hier muss erst mal genügen. Wer dabei war erzählt gern mehr davon. Und so bleibt uns noch ein großes DANKE an unseren Pfarrer Anton zu sagen, dass er uns wieder eine wunderschöne Pilgerfahrt ermöglicht hat.

Moni Glombitza