«

»

Mrz 13

PGR-Klausurtag

Der Klausurtag stand unter dem Thema „Schritte zu Mitte – Was tut meinem Glauben gut“. Einmal nicht die Pfarreiarbeit in den Blick nehmen,  sondern ganz sich selbst – einander noch besser oder neu kennen lernen und einmal auch seinen eigenen Glauben betrachten.

Nach der Ankunft und dem Abendessen in der Gebetsstätte Marienfried, führte der Referent Andreas Theurer,  Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral, mit dem 2. Buch der Könige (2Kö22,3-23,30) in das Thema ein. Nach dieser abendlichen Einheit, ging es dann zum gemütlichen Teil bei Rummy, Mensch-ärgere-dich-nicht, sowie Ratschen und Gespräch über. Der nächste Tag begann mit einer Morgenandacht und nach dem Frühstück ging es weiter mit unserem Thema.

Herr Theurer stellte die Frage, was für uns zur katholischen Kirche / zum katholischen Glauben gehöre und wir fanden doch so allerhand, das wir anschließend nach einem Modell von Pfr. Klemens Armbruster, der die Glaubensbildung / die Religion in 6 Kategorien definiert, einem der entsprechenden Bereiche zuordnen sollten. Die entsprechenden Bereiche waren: Selbstverständnis, Ritual, Erfahrung, Wissen, Handeln, Sozialform.

PGR-WE 20131

Anschließend ging es darum, den eigenen Glauben mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Welcher dieser sechs Bereiche ist mir persönlich sehr wichtig und welcher eher nicht. Für die meisten war es nicht einfach, die eigene Wichtigkeit der Kategorien zu definieren, da vieles sehr nah beieinander lag. Aber es war für jeden eine besondere Erfahrung, diese Bereiche seines Glaubens einmal in den Blick zu nehmen. Interessant war auch die Entdeckung, dass innerhalb der gleichen Religion /der gleichen Kirche unterschiedliche Gewichtungen eine Rolle spielen, die auch sicher den ein oder anderen Konflikt hervor rufen können.

Die Mittagspause konnten wir dazu nutzen, die Sonnenstrahlen zu genießen, die Wege, den Kreuzweg, die Kirche und die Anlage zu entdecken und uns dann noch bei Kaffee und Kuchen für die nächste Einheit stärken.

Was hat mich zum dem Glauben geführt, den ich jetzt habe? Wer war Begleiter? Wie ist mein Weg bis hierher verlaufen? Das waren die Fragen, denen wir uns als nächstes stellten.  Natürlich kamen wir auch auf das Thema, wie man Menschen zum Glauben motivieren kann.

Nach dem abschließenden Gottesdienst und dem Abendessen, ging es entspannt und ruhig wieder nach Hause, wo der ein oder andere sicher noch weiter seinen Gedanken über seinen Glauben nachhing.

(mogl)