Jun 22

Frauentreff in Tübingen

Diesen Juni machte der Frauentreff seine 8. Städtereise. Diesmal zog es uns nach Tübingen und nach einer laaaangen Schlechtwetterperiode, erwischten wir ein wirklich sonniges, warmes Wetter. Tübingen ist ein sehr sehenswerte Stadt und mit 1/3 Studenten auch eine sehr lebendige. Was sofort auffällt sind diese Massen an Fahrrädern. Die Möglichkeit von einem Radler angefahren zu werden ist fast höher als von einem Auto. Jedenfalls mussten wir einige Male auf die Seite springen. Unser Hotel lag direkt am Neckar und jede von uns genoss den Blick aus dem Zimmerfenster, an dem sich der Fluss ruhig und gemächlich vorbei schlängelte.Tübingen 2013

Gleich am Freitagabend hatten wir unsere traditionelle Stadtführung, denn schließlich wollten wir gleich mal was Historisches und ein paar Insider-Tipps über gute Restaurants erhalten. Unsere Stadtführerin hatte allerhand zu erzählen und so schloss sich uns auch bald schon ein Reporter vom SWR2-Radio an, der grad irgendeine Reportage machte. Danach ging’s endlich zum Abendessen. Den Großteil von uns zog es in die „Tübinger Wurstküche“. Da gab es schwäbische Spezialitäten aller Art: Angefangen vom ‚Diebinger Markt‘,dem ‚Hergotts-B’scheißerle‘ über den ‚Wurschdkicha-Deller‘ und dem ‚Waldhäuser Sahnebrätle‘ bis hin zu allerlei Süßem fürs ‚Schläggergöschle‘. Ein wirklicher Genuss! Danach bummelten wir noch gemütlich zum Marktplatz, wo wir bis 23 Uhr gemütlich auf ein Gläschen draußen sitzen konnten.

Der Samstag erwartete uns mit strahlend blauem Himmel und viel Zeit, das Städle zu erkunden. Sei es im Bereich Sehenswürdigkeiten, im Shopping, im Geistigen oder der Natur – es fehlte an nichts. Wir genossen den Tag.

Die Hälfte von uns traf sich nachmittags, um nach Wurmlingen raus zu fahren. Dort wollten wir ein kleines, feines Weinfest mitten in den Weinbergen besuchen. (Tipp unserer Stadtführerin). Nachdem noch Zeit war zogen wir noch zur ‚Wurmlinger Kapelle‘ hoch. Ein strammer Weg, gestaltet als Kreuzweg, führte uns nach oben und bei etwa 26°C kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Zum Glück erwartete uns oben ein Brunnen an dem wir uns erfrischen konnten. Auch wenn die Kapelle geschlossen war, so hatten wir einen wunderschönen Blick über das grüne Land um Tübingen. Auf dem Weinfest gabs kleine Probiergläschen, Flammkuchen, Bratwurst … und so ging es nach 2 Stunden mit dem Bus wieder zurück nach Tübingen. Tübingen 20131Frisch machen, kurz ausruhen und dann gab es im Hotel noch unser bestelltes Abendessen. Auch wenn der Service etwas überfordert war, so hatten wir schon lang nicht mehr so einen lustigen Abend mit viel Lachen. Anschließend noch ein kleiner Verdauungsspaziergang und das jugendliche Flair dieser Stadt genießen.

Nachdem am Sonntag der angekündigte Regen nur ein kurzes Gewittergastspiel in den frühen Morgenstunden hatte, entschlossen wir uns noch, das zu tun, was man unbedingt in Tübingen machen muss, wenn man diese Stadt besucht: eine Stocherkahnfahrt. Viele Studenten verdienen sich hier was dazu. Nach einigem Hin und Her – wir warn ja nicht angemeldet und mit 11 Uhr (!) recht früh dran (Studenten schliefen noch) – fanden wir einen gutmütigen und vor allem erfahrenen Stocherer, der uns alle auf  seinem Kahn mitnehmen wollte. Wir hatten eine richtig spaßige Fahrt. Danach hatten wir noch Zeit auf ein Eis, ein Mittagessen oder einem letzten Bummel. Und als Tübingen kurz nach Mittag vollends erwacht war, zogen wir mit unserem ‚Trolley-Geschwader‘ Richtung Bahnhof. Wir waren uns alle einig: Tübingen war eine von den schönsten Städten, die wir schon besucht haben und eine Wiederholung können wir nicht ausschließen.

 

( M O N I    Glombitza)