Mrz 29

„Wir haben, was wir brauchen“ – PGR-Klausurtag

Unter dem Thema „Wir haben, was wir brauchen – Gemeinsam Kirche wachsen lassen“ machten sich der neu gewählte Pfarrgemeinderat, sowie die Kirchenverwaltungen, Organisten, Mesner und Hauptamtlichen auf zu einem Klausurtag im Kloster Bonlanden.
Nach Zimmerverteilung, Abendessen und Begrüßung durch Thomas Stark (Referent für Gemeindeentwicklung) ging es erst mal los mit dem Spiel „Rote Socken“, in dem wir schon mal einen kleinen Eindruck über die Teilnehmer bekamen. KlausurtagIn Zweiergruppen versuchten wir dann etwas über den anderen zu erfahren, um ihn anschließend der Gruppe vorstellen zu können und etwas über seine Motivation in dem Gremium mitarbeiten zu wollen zu erfahren.
Welche motivierenden Sätze Papst Franziskus für uns hat, kamen wir anschließend auf die Spur. Den thematischen Teil schlossen wir mit einer kleinen Besinnung, bevor wir zu einem gemütlichen Spieleabend im ‚Agnes-Stüberl‘ übergingen. Mit Mensch-ärger-dich-nicht, Halma, Mühle, Phase 10 und anderen Spielen hatten wir einen richtig lustigen Abend.
Der Samstag begann mit Morgengebet und Frühstück, um uns dann weiter mit unserm Thema zu beschäftigen. „Was haben wir? Was brauchen wir? Hier gilt es nicht nur immer die Schwierigkeiten zu sehen, das was fehlt, sondern auch mal auf das zu schauen, was wir haben. Wir haben alles, was wir brauchen von Gott: das Evangelium – uns selbst – die anderen im Miteinander.
In der Mitte standen drei Figuren: König, Priester, Prophet. Welche Eigenschaften können wir diesen Personen zuordnen? Was macht sie aus? Dabei machten wir die Feststellung, dass wir bestimmte Eigenschaften nicht nur dem König zuordnen können, sondern auch dem Priester und einiges auch noch dem Propheten. Wir brauchen alles drei: den König, der leitet und führt, den Priester mit seinen Aufgaben und seiner Leitung und den Propheten, der den Weg zeigt, der das Wort verkündet und daran erinnert. Dabei erinnerte uns Thomas Stark an unsere Taufe.
Klausurtag1
Im Taufritus werden auch wir aufgefordert König, Priester und Prophet zu sein. Zu den Fragen „Was mache ich gern? Was kann ich gut? Was möchte ich vielleicht in die Pfarrei einbringen?“ öffneten wir erst einmal eine Schatzkiste mit vielen Edelsteinen, von denen jeder sich einen nehmen durfte. Edelsteine, die wertvoll sind, jeder anders, jeder etwas Besonderes – so wie wir: einzigartig, wichtig und wertvoll. „Welchen Schatz bringe ich ein?“
Nachdem, das Wetter einfach traumhaft war, gab es noch ein paar Gemeinschaftsspiele und nach dem Mittagessen, genoss man einfach nur die Sonne.
„Was wäre mir in der Pfarrei wichtig? Was würde ich gern machen? Was müsste angepackt werden? Diesen Fragen widmeten wir uns dann noch am Nachmittag. Auf vielen bunten Luftballons landeten unsere Gedanken, Wünsche, Ideen und auch Sorgen.
Nach dem Gottesdienst gab es nochmal ein gemeinsames Abendessen, bevor es wieder zurück nach Amendingen ging.
Der Klausurtag war ein Kennenlernen und eine erste Gedanken- und Ideensammlung, um dann bestärkt und motiviert in die nächsten vier Jahre zu gehen. Ein Danke gilt natürlich allen, die diesen Klausurtag im Vorfeld vorbereitet haben und natürlich unserm Referent Thomas Stark, der uns durch diesen Tag geleitet hat.
M O N I   Glombitza