Jun 27

Rom öffnet seine Pforten – Amendinger Pilgerfahrt

Die diesjährige Pilgerfahrt unserer Pfarrei führte uns am 10. Juni nach Rom, wo uns unserer langjähriger Reiseleiter Raffaele schon wieder erwartete. In sechs Tagen zeigte uns Raffaele „sein“ Rom von allen Seiten, hatte allerhand Geschichte in der Tasche und schenkte uns sein großes Wissen über Kunst und Architektur. Es gab fast nichts, was er nicht wusste und alles verpackte er  immer mit viel Spaß, Humor und lockeren Sprüchen.

Am Sonntag bot sich uns die Gelegenheit die Papstmesse zu besuchen, die diesmal speziell für die Kranken und Behinderten gestaltet wurde. Kurz vor Beginn erlebten wir hier den einzigen halbstündigen starken Regen unserer Pilgerwoche. Es nicht nur ein besonderes Erlebnis, so eine Messe zu erleben und auch im Anschluss die Begeisterung der Menschen zu sehen, sondern auch die Herzlichkeit unseres Papst Franziskus zu spüren, als er sich den Gläubigen zuwandte und anschließend ‚rasant‘ durch die Reihen fuhr.Gruppe-Papst

Am Abend ging es zu einem bunten Überraschungsabend, bei dem wir musikalisch von einem Cello-Spieler begrüßt wurden. Es erwartete uns ein leckeres italienisches Buffet, es gab ein Geburtstagsständchen für unseren Pfarrer Anton, zu dem wir im Vorfeld auch schon fleißig die polnische Nationalhymne eingeübt hatten, und noch ein kleines Pilgerspiel.

Ein ganz besonderes Erlebnis war auch unser gemeinsamer Andachts-Weg mit dem Kreuz von der Engelsburg hin zum Petrusgrab im Petersdom. Vor der Hl. Pforte des Petersdoms zu stehen und dann hindurch zu gehen, war für jeden von uns berührend und beeindruckend. Und manche Gedanken dabei sind schwer in Worte zu fassen.In dieser Woche feierten wir fast täglich die Hl. Messe, brachten das, was wir von daheim mitgebracht haben oder was uns gerade beschäftigt, mit und nahmen auch die Menschen zuhause, die uns am Herzen liegen, mit in unser Gebet.

Wir besichtigten diese Woche natürlich alles in und um den Vatikan: Petersdom, Petrusgrab, Vatikanische Gärten und Museen mit der Sixtinischen Kapelle, Forum Romanum, Collosseum , verschiedene Kirchen … und natürlich gingen wir durch alles vier Heiligen Pforten Roms. Wir erlebten schöne Tage und nutzten manche die freie Zeit für Pizza, Eis und Cappucino oder auch mal nochmal für die Ruhe in eine Kirche mit dem ein oder anderen Gespräch über Glauben- und Lebensfragen. Die Abende prägten meist Wein, Wasser und Gesang. Nach sechs vollen Tagen in Rom ging es über Perugia nach Ravenna, wo wir in beiden Orten nochmal einige schöne Eindrücke mitnehmen durften.

Es war wieder eine wunderschöne, wenn auch etwas anstrengende Pilgerreise, die unser Pfarrer Anton mit unserem Reiseleiter Raffaele ausgearbeitet hat und wir Pilger freuen uns schon alle auf die nächste.

DANKE ihr zwei!

(Moni Glombitza)