Nov 09

„Nehmt Neuland unter den Plug“

Rund 50 Teilnehmer nehmen beim aktuellen Glaubenskurs ‚Nehmt Neuland unter den Pflug‘ teil. Neuland unter den Plug nehmen heißt Aktuelles anpacken und unter die Lupe nehmen. Das Leben und seinen Glauben einfach mal ‚durchackern‘ und Platz für Neues schaffen. Und dieser Kurs schafft Neues: neue Erkenntnisse, neue Erfahrungen, neues Impulse. Es ist ein ruhiger Glaubenskurs, bei dem man nichts anderes tun muss als da sein, zuhören und mit Gott im Gebet zu verweilen.

Jeder Abend beginnt mit einem Vortrag von Schwester Theresia Mende zu einem bestimmten Thema. Dabei werden Bibelstellen aus dem Alten und Neuen Testament genauer betrachtet und beleuchtet und mit unserem Leben verknüpft. Und plötzlich bieten auch die bekannten „Kinderbibelstellen“ wie Jona im Bauch des Fisches oder der Zachhäus auf dem Baum viel tiefere, weitgreifendere Einblicke, als wir sie bisher wahr genommen haben.

 

Nach dem Vortrag geht es in die Kirche zur eucharistischen Anbetung, einer Form, in der Mensch und Gott in tiefe Verbundenheit treten. In dieser Zeit gab es bisher auch die Angebote der Beichte oder des Gebetes um innere Heilung, zu dem das Team um Schwester Theresia mit Priestern und weiteren Schwestern erweitert wurde.

Schwester Theresia steht ein Team aus Helfern zur Seite, die die Abende musikalisch und betend unterstützen und am 6. Abend findet ein Gottesdienst mit Weihbischof Florian Wörner statt.

Dieser Kurs bietet eine wunderbare Gelegenheit seinen Glauben zu vertiefen und in der Begegnung mit Gott Kraft und Heilung zu erfahren.

(Moni Glombitza)

Nov 05

Allerheiligen/Allerseelen – „Herr, lass sie ruhen in Frieden!“

Gegangen

und doch bei mir.

 

Gestorben

und doch nicht vergessen.

 

Tod

und doch am Leben.

 

 

Gedenken und Gebet an die Verstorbenen unserer Pfarrei aus dem vergangenen Jahr.

„Herr, lass sie ruhen in Frieden!“

Okt 09

Erntedank in St. Ulrich

Erntedank – nicht nur Danken für die Früchte dieser Erde, sondern Danken für viel mehr. Für was möchten wir in unserem Leben danken? Dinge die wir als selbstverständlich hinnehmen, werden oft übersehen. Was ist also unser Lebensdank? Welche ‚Ernte‘ in unserem Leben haben wir schon eingefahren, für die es zu danken gilt? Und was geben wir in unserem Leben an unsere Nachkommen weiter? Was aus unserem Leben könnte Stütze und Hilfe für das ihre sein? Was ist unser „Lebensvermächtnis“?

Die Kinderkirche beschäftigte sich in ihrem Gottesdienst mit der Geschichte des Apfelbaumes und brachte ihn auch in schön gestalteter Form mit in den Gottesdienst`. Nach dem Gottesdienst gab es noch die „Aktion Minibrot“, bei der man noch gegen eine Spende die geweihten Minibrötchen für daheim mitnehmen konnte.

Dem „Erntedank-Altar-Gestaltungs-Team“ sei ein dieser Stelle ein ganz großes DANKE gesagt für die wirklich schöne Gestaltung der Kirche. Dank auch an das „Mini-Brot-Team“

 

(ÖA)

 

Jul 17

Pilgerfahrt auf die grüne Insel

Wenn Engel reisen lacht die Sonne und so war es auch bei den 44 Pilgern, die Anfang Juli aufbrachen, um die irische Insel, aber auch ein Stück Nordirland, kennen zu lernen. Auf die Frage nach dem Wetter in Irland gibt es eigentlich nur eine Antwort: es ist veränderlich und das oft von  einem Moment auf den anderen. Doch wir Pilger wurden in diesen zehn Tagen meist mit Sonnenschein gesegnet.
Fáilte – mit diesem gälischen (irischen) Wort wird man in Irland, der grünen Insel willkommen geheißen. Und Willkommen hieß uns auch unsere Reiseleiterin ‚Frau Doris‘, die uns am Dubliner Flughafen erwartete. Sie gab uns gleich zu Beginn drei Versprechen, die nach diesen Tagen eintreten werden: wir werden 10 Jahre jünger aussehen – wir werden innerlich verändert sein – und vor allem werden wir eine andere Frisur haben, denn in Irland ist es sehr windig.
Frau Doris brachte uns auf unserer Pilgerreise die Geschichte, die Kultur und Religion Irlands näher; erzählte von Wirtschaft und Politik und verdeutlichte uns den noch heute spürbaren Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten, sowie zwischen Irland und Nordirland und die Rolle Englands dabei. Aber wir erfuhren insbesondere auch etwas über die Menschen, ihre Lebenseinstellung, ihre Lebensphilosophie. Und das immer mit einer Prise Humor, Geschichten und Anekdoten.
Einmal um die Insel Irlands bedeutet wechselnde Landschaften wie weite unbewohnte Flächen mit kleinen Büschen und Bäumen. Küste mit steilen Abhängen und Klippen und auch mal einem Sandstrand. Mal dominieren meterhohe Rhododendren, mal säumen Fuchsienbüsche die Straßen- und Feldränder. Jede Landschaft hat seinen eigenen Charakter, seine eigene einzigartige Schönheit, seine eigenen Baustile. Doch was alle Landschaften gemeinsam haben, sind die kleinen weißen Tupfer, die über ganz Irland verstreut sind. Tupfer, die das Land prägen: Schafe.
Doch was Irland ebenso prägt, sind Steine in allen Variationen. Einzeln, als Haufen, als Formationen, als Steilhänge, als Gräber, als Gebäude, als Kirchen, als Kreise … und so sahen wir viele dieser Naturdenkmäler Irlands wir z.B. Millifont Abbey, Knowth, Giant’s Causeway, die Cliffs of Moher, den Megalithfriedhof in Corrowmore, um nur einige zu nennen.
Wir besuchten die St. Patrick Kathedrale und Trinity College mit dem berühmten ‚Book of Kells‘, Kylmore Abbey mit den Blühenden Gärten, das Muckross House, The Rock of Cashel, die Klosteranlage in Glendalough und noch Einiges mehr. Kurze Abstecher machten wir in die großen Städte Dublin, Belfast, Derry und Cork, aber auch Donegal und Dingle. Aus Dingle kam übrigens unser junger Busfahrer Colm, der uns diese Tage sicher durch so manche enge, verzwickte Stelle über die holprigen Straßen Irlands chauffierte.
Eine Überraschung gab es für uns Pilger noch in Tralee. Gleich gegenüber unseres Hotels gab es das „Siamsa Tire National Folk Theatre“, in dem wir das musikalische Theaterstück „Fadó Fadó – Leben in Irland in den Zeiten der Vergangenheit“. Durch die Jahreszeiten sahen wir auf eindrucksvolle Art und Weise das irische Leben früherer Zeit. Ein besonders schöner Abend mit irischen Gesängen, Musik und Tanz.
Natürlich darf auf einer Pilgerreise, das Wichtigste nicht fehlen und das waren unsere Andachten und Gottesdienste. Zweimal durften wir den Gottesdienst in einer irischen Pfarrgemeinde feiern und wurden dabei mit einem Foto sogar auf Facebook verewigt. Aber auch besondere Orte wie eine Kirchenruine auf einem Friedhof, ein Steinkreis bei den Megalithgräbern oder über einer Steilküste mit Blick auf Sandstrand und Meer machten den Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis.
Kulinarisch probierten wir natürlich alles, was so typisch irisch war: das warme Frühstück, den Porridge, das Irish Stew … aber auch das bekannte Guiness und den irischen Whiskey, dessen Herstellung wir in der Wiskeybrennerei Jameson in Midelton kennen lernen und probieren durften. Und ein Pub-Besuch durfte natürlich auch nicht fehlen.
Diese Reise und insbesondere Irland in Kürze zu beschreiben ist gar nicht so einfach. Man muss dieses Land erleben. Und wir Pilger durften es. Und dafür ein herzliches DANKE an unseren Pfr. Anton, der diese Reise ermöglichte. Ein großes Dankeschön an ‚Frau Doris‘ und Colm, die uns diese Tage begleiteten, haben wir natürlich auch in Irland schon gesagt.

Beimid ar ais! – Wir kommen wieder!

Moni Glombitza